Westeuropa, Niederlande, Verkehr

Landstromversorgung im Hafen von Rotterdam

Rebel wurde beauftragt, eine Finanzanalyse und Beschaffungsstrategie für die Implementierung einer Landstromversorgungfür Ro-Ro-Schiffe durchzuführen (ro-ro = roll on/roll off). Auftraggeber: der Hafen Rotterdam und drei Fährgesellschaften: P&O Ferries, Stena Line und DFDS Seaways.

Die Challenge

Schiffe, die in den Hafenterminals vor Anker liegen und ihre Dieselmotoren beim Be- und Entladen laufen lassen, beeinflussen die Luftqualität am Hafen. Wir haben die Machbarkeit eines landseitigen Stromversorgungssystem überprüft, das den Ausstoß schädlicher Emissionen reduziert und den ökologischen Fußabdruck vom Rotterdamer Hafen verringert.

Unsere Herangehensweise

Die Business Cases konzentrierten sich zunächst auf die Aktivitäten der drei Unternehmen (P&O Europoort, Stena Line Europoort und DFDS Vlaardingen) im Hafen von Rotterdam. Später wurden auch ihre Aktivitäten in einigen britischen Häfen, die von ihren Fährdiensten bedient werden, in Betracht gezogen. Für jedes der drei Unternehmen haben wir einen separaten Business Case entwickelt, der einen Kostenvergleich zwischen dem Betrieb mit Kraftstoff und dem Betrieb mit Strom im Hafen beinhaltet. Die Reduzierung der Emissionen und die damit verbundenen gesellschaftlichen Kosten wurden ebenfalls berücksichtigt.

 

Im Rahmen der Entwicklung dieser Business Cases haben wir umfangreiche Gespräche mit externen Interessengruppen wie System- und Energieversorgern und britischen Interessengruppen geführt. Gemeinsam mit allen Beteiligten haben wir verschiedene innovative Vertragsoptionen untersucht, wie z.B. einen Verfügbarkeitsvertrag, bei dem Dritte in die Onshore-Anlagen investieren und die Fährgesellschaften einen Festpreis pro kWh zahlen.

Unsere Business Cases trugen zu einer nachhaltigen Lösung für die Schifffahrt bei.